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	<title>FREELENS Blog</title>
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	<pubDate>Wed, 08 Dec 2010 14:30:05 +0000</pubDate>
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		<title>Jalag reagiert</title>
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		<comments>http://blog.freelens.com/2009/08/jalag-reagiert/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 23 Aug 2009 15:52:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manfred Scharnberg</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Jalag]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem FREELENS gestern Abend eine Pressemitteilung heraus gegeben hat, berichtete unter anderem der Branchendienst MEEDIA &#252;ber die Problematik der Jalag Vertr&#228;ge. Ihnen gegen&#252;ber &#228;u&#223;erte sich der Verlagsgesch&#228;ftsf&#252;hrer des Jahreszeitenverlages Peter Rensmann: &#8222;Wir weisen die Vorw&#252;rfe zur&#252;ck. Wir sind gerne bereit, uns auf sachlicher Ebene mit jedem einzelnen Fotografen auszutauschen.&#34; Warum Einzelgespr&#228;che statt konkreter Verhandlungen?
Laut MEEDIA [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem FREELENS gestern Abend eine Pressemitteilung heraus gegeben hat, berichtete unter anderem der Branchendienst MEEDIA &uuml;ber die Problematik der Jalag Vertr&auml;ge. Ihnen gegen&uuml;ber &auml;u&szlig;erte sich der Verlagsgesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Jahreszeitenverlages Peter Rensmann: &bdquo;Wir weisen die Vorw&uuml;rfe zur&uuml;ck. Wir sind gerne bereit, uns auf sachlicher Ebene mit jedem einzelnen Fotografen auszutauschen.&quot; Warum Einzelgespr&auml;che statt konkreter Verhandlungen?</p>
<p>Laut MEEDIA sagte Rensmann zudem: &bdquo;Das Angebot zur Zusammenarbeit des Jahreszeitenverlages an die Fotografen, soll unver&auml;ndert partnerschaftlich gelebt werden und ist nicht marktun&uuml;blich.&quot; Gerade darum geht es doch: Der Jahreszeitenverlag macht sich zum Vorreiter derartiger Vertragsbedingungen. Fotografen dagegen setzen sich daf&uuml;r ein, dass sie NICHT markt&uuml;blich werden. Es wird sich zeigen, was Herr Rensmann unter Partnerschaft versteht.</p>
<p>Hier geht es zum MEEDIA Artikel:<br />
http://meedia.de/nc/details/article/XXX_100019459.html</p>
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		<title>Der erste G-Day</title>
		<link>http://blog.freelens.com/2009/06/save-the-date/</link>
		<comments>http://blog.freelens.com/2009/06/save-the-date/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2009 16:20:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Fischmann</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Jalag]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160;
Am&#160;Donnerstag, 2. Juli 2009 ab 8.30 Uhr findet der erste G-Day statt. Wir treffen uns alle vor dem Verlagsgeb&#228;ude des Jahreszeiten-Verlages im Po&#223;moorweg 2, Hamburg. Das Motto des Tages: Wir entscheiden selbst, wann und an wen wir welche Fotos verschenken.
Man sieht sich  
&#160;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Am&nbsp;Donnerstag, 2. Juli 2009 ab 8.30 Uhr findet der erste G-Day statt. Wir treffen uns alle vor dem Verlagsgeb&auml;ude des Jahreszeiten-Verlages im Po&szlig;moorweg 2, Hamburg. Das Motto des Tages: <strong>Wir entscheiden selbst, wann und an wen wir welche Fotos verschenken.</strong></p>
<p>Man sieht sich <img src='http://blog.freelens.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Stellungnahme des Jalag zur Zeit-Anzeige - Kommentierung durch FREELENS</title>
		<link>http://blog.freelens.com/2009/06/stellungnahme-zur-zeit-anzeige-kommentierung-durch-freelens/</link>
		<comments>http://blog.freelens.com/2009/06/stellungnahme-zur-zeit-anzeige-kommentierung-durch-freelens/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2009 10:13:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Fischmann</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Jalag]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160;
Stellungnahme zur Freelens Anzeigenschaltung in DIE ZEIT vom 04.06.2009 durch den Jahreszeiten Verlag. Hier gibt es das Original. 
Kommentierung durch FREELENS 08.06.2009 

Die Fotografenvereinigung Freelens und einzelne Fotoagenturen setzen ihre unsachlich gef&#252;hrte Kampagne gegen den JAHRESZEITEN VERLAG wegen dessen Fotografen-Rahmenvereinbarungen fort. Zu der am 4. Juni 2009 in der Wochenzeitung DIE ZEIT ver&#246;ffentlichten Anzeige erkl&#228;rt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: rgb(153, 153, 153);">Stellungnahme zur Freelens Anzeigenschaltung in DIE ZEIT vom 04.06.2009 durch den Jahreszeiten Verlag. Hier gibt es das <a target="_blank" href="http://www.jalag.de/1051.0.html">Original</a>. </span></p>
<p>Kommentierung durch FREELENS 08.06.2009 <br />
<span style="color: rgb(153, 153, 153);"><span style="background-color: rgb(153, 153, 153);"><br />
</span></span><span style="color: rgb(153, 153, 153);">Die Fotografenvereinigung Freelens und einzelne Fotoagenturen setzen ihre unsachlich gef&uuml;hrte Kampagne gegen den JAHRESZEITEN VERLAG wegen dessen Fotografen-Rahmenvereinbarungen fort. Zu der am 4. Juni 2009 in der Wochenzeitung DIE ZEIT ver&ouml;ffentlichten Anzeige erkl&auml;rt Verleger Thomas Ganske: &bdquo;In der Kampagne geht es doch tats&auml;chlich mehr um die Interessen der Agenturen als die der Fotografen. Denn die Agenturen stehen mit der erfolgreichen Arbeit der Syndication des JAHRESZEITEN VERLAG im Wettbewerb. Viele Fotografen haben das Angebot des Verlags angenommen und arbeiten erfolgreich f&uuml;r ihn und der Verlag f&uuml;r sie.&ldquo;</span></p>
<p><span style="color: rgb(0, 0, 0);">Die Anzeige wurde von Fotografen, Fotoagenturen und Fotografenverb&auml;nden geschaltet - in dieser Reihenfolge. Die Anzeige ist an keiner Stelle unsachlich. Sie ist ein Hingucker, wie es sich f&uuml;r Fotografen geh&ouml;rt. Und es handelt sich auch nicht um eine Kampagne &ndash; es ist der Versuch mit Ihnen, Herr Ganske, zu reden &ndash; wie es unter Hamburgern &uuml;blich ist. Unsere Gespr&auml;chsangebote haben Sie bis jetzt ja konsequent abgelehnt.</span><span style="color: rgb(153, 153, 153);"><span style="background-color: rgb(153, 153, 153);"><br />
</span></span><br />
Wenn Sie, Herr Ganske, behaupten, es geht hier in erster Linie um die Belange der Bildagenturen, unterliegen Sie einem Irrtum. Denn mehr als 3.000 Fotografen haben den Appell unterschrieben und den Widerstand an die &Ouml;ffentlichkeit gebracht - lange bevor die Bildagenturen sich dem Protest angeschlossen haben.</p>
<p><span style="color: rgb(153, 153, 153);">Die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung des Verlags &auml;u&szlig;erte Unverst&auml;ndnis, dass Freelens seinen Mitgliedern unver&auml;ndert ihre Antwortschreiben vorenth&auml;lt, den Meinungsaustausch zensiert und stattdessen den Verlag &ouml;ffentlich diffamiert: &bdquo;Wir k&ouml;nnen die dramatischen Ver&auml;nderungen im Bildmarkt nicht aufhalten, sondern m&uuml;ssen als Marktteilnehmer damit umgehen&ldquo;, sagt Peter Rensmann, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Special Interest Magazine im JAHRESZEITEN VERLAG. &bdquo;Anders als manche andere Verlage und Marktteilnehmer haben wir den konstruktiven Weg gew&auml;hlt, weiter aufw&auml;ndige Eigenproduktionen mit deutschen Fotografen zu realisieren. Der Verlag muss aber die M&ouml;glichkeit haben, seine Investitionen und Vorfinanzierungen wieder am Markt zu verdienen.&ldquo;</span></p>
<p>Wie ihre Gesch&auml;ftsleitung auf den Gedanken kommt, FREELENS halte Informationen zur&uuml;ck, erschlie&szlig;t sich uns nicht. Als journalistische Organisation f&uuml;hlt sich Freelens grunds&auml;tzlich der Wahrheit verpflichtet. Es ist nicht die Aufgabe von FREELENS, das Sprachrohr des Jahreszeiten Verlages (Jalag) zu sein. In diesem Zusammenhang sollten sie ihren Einsatz des Begriffes &bdquo;zensiert&ldquo; einmal &uuml;berdenken. Aber s&auml;mtliche offenen Briefe und Presseerkl&auml;rungen des Jalag haben ihren Weg zu den Fotografen gefunden und dort in erster Linie Unverst&auml;ndnis und &Auml;rger hervorgerufen. <br />
<span style="color: rgb(153, 153, 153);"><br />
Der von Freelens in diesem Zusammenhang formulierte Vorwurf der &bdquo;Zwangssyndication&ldquo; ist falsch. Denn die Rahmenvereinbarung bezieht sich nur auf Bildproduktionen, die vom JAHRESZEITEN VERLAG konzipiert, realisiert und vorfinanziert werden, die es also ohne den Verlag nicht geben w&uuml;rde. &bdquo;F&uuml;r diese wollen wir als Vermarkter t&auml;tig werden, weil sich solche Eigenproduktionen sonst nicht mehr realisieren lassen&ldquo;, erl&auml;utert Rensmann. Es ist ebenfalls nicht richtig, dass mit der Einf&uuml;hrung der Rahmenvereinbarung eine K&uuml;rzung der Honorare verbunden w&auml;re.</span></p>
<p>In der Anzeige wird an keiner Stelle von &bdquo;Zwangssyndication&ldquo; gesprochen.</p>
<p>Und wenn Ihre Syndication so erfolgreich ist, warum zwingen Sie dann die Fotografen dort hinein? Wenn Ihre Aussage zur Qualit&auml;t ihrer Syndication stimmt, werden die Fotografen Sie &uuml;berrennen &ndash; keine Sorge.</p>
<p>Entgegen der sp&auml;ter behaupteten Markt&uuml;blichkeit hat der Fotograf auch nach Ablauf des Vertrages keine M&ouml;glichkeit, dass der Syndikation zum Verkauf &uuml;berlassene Material zur&uuml;ck zu erhalten. Tats&auml;chlich ist markt&uuml;blich, dass, wenn ein Fotograf die Agentur wechselt, er selbstverst&auml;ndlich sein Material zur&uuml;ck erh&auml;lt. Er ist und bleibt der Urheber und damit auch der einzige Rechteinhaber, der &uuml;ber seine kreative Arbeit bestimmen sollte.</p>
<p>Theoretisch handelt sich nicht um eine Honorark&uuml;rzung, es ist nur leider so, dass mit dem einmalig gezahlten Honorar ab sofort alle Ver&ouml;ffentlichungen innerhalb der gesamten Ganske-Gruppe honorarfrei erfolgen und dies zeitlich und r&auml;umlich unbegrenzt. Sie wollen also deutlich mehr Ware f&uuml;r das gleiche Geld.</p>
<p><span style="color: rgb(153, 153, 153);">Die Rahmenvereinbarung f&uuml;r Fotografen ist markt&uuml;blich und weicht - anders als dies behauptet wird - weder von Branchenstandards ab, noch verletzt sie das Urheberrecht. Nutzungsrechte an dem produzierten Material werden in dem Umfang beansprucht und &uuml;bertragen, wie dies &uuml;blicherweise f&uuml;r eine erfolgreiche Syndication mit Dritten erforderlich ist, von der die Fotografen partizipieren. &bdquo;Unsere Syndication offeriert eine &uuml;berdurchschnittliche Nettoerl&ouml;s-Beteiligung. Davon und vom erweiterten Produktionsvolumen profitieren bereits die zahlreichen Fotografen, die sich zu einer Fortsetzung der Zusammenarbeit mit unserem Hause entschlossen haben&ldquo;, so Rensmann weiter.</span></p>
<p>Sie betonen immer wieder, dass ihre Rahmenvereinbarungen markt&uuml;blich sind. Bitte, welcher Verlag verlangt von seinen Fotografen dasselbe wie sie und l&auml;sst Vertragszus&auml;tze und &Auml;nderungen in keiner Weise zu? Werden sie deutlich und nennen sie Namen. Wir haben Ihnen, auf Ihren Wunsch hin, Vertr&auml;ge von anderen Premium-Magazinen zukommen lassen. Leider erfolgte von Ihnen keinerlei Reaktion.</p>
<p>Die unwahre Behauptung der Markt&uuml;blichkeit gewinnt nicht dadurch an Wahrheit, dass sie immer und immer - wider besseren Wissens - wiederholt wird.</p>
<p>Einen Kernpunkt der Anzeige haben Sie leider nicht kommentiert: Die von Ihnen in Ihrem Rahmenvertrag verlangte Verwendung aller Fotos, ohne zus&auml;tzliches Honorar, in allen Objekten der gesamten Ganske-Gruppe.</p>
<p>Sehr geehrter Herr Ganske, in diesen ohne Frage schwierigen Zeiten gilt es gemeinsam einen Weg zu finden, der allen Beteiligten die M&ouml;glichkeit gibt, ihren Beruf weiter auszu&uuml;ben. Deswegen haben wir ihnen immer wieder Angebote unterbreitet. Lassen sie uns einen gemeinsamen Weg finden, diese Krise zu meistern. Wir wiederholen erneut unsere Dialogbereitschaft.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />
Unterschrieben von inzwischen &uuml;ber 3.700 Fotografen<br />
&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>Fotografen und Agenturen wiederholen ihr Gesprächsangebot an Thomas Ganske und den Jahreszeiten Verlag</title>
		<link>http://blog.freelens.com/2009/06/356/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Jun 2009 07:39:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Fischmann</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Jalag]]></category>

		<category><![CDATA[english]]></category>

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		<description><![CDATA[English version below
Fotografen und Agenturen wiederholen ihr Gespr&#228;chsangebot an Thomas Ganske und den Jahreszeiten Verlag
Ganzseitige Anzeige in &#34;Die Zeit&#34;
Anfang M&#228;rz 2009 pr&#228;sentierte der Jahreszeiten Verlag seinen Fotografen einen neuen Produktionsvertrag, der eine umfangreiche Rechte&#252;bertragung beinhaltete.
So soll die Verwendung der Fotos in der gesamten Ganske-Gruppe, zu der u.a. der Jahreszeiten Verlag, die Verlage Hoffmann und Campe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="#english09">English version below</a></p>
<p><strong>Fotografen und Agenturen wiederholen ihr Gespr&auml;chsangebot an Thomas Ganske und den Jahreszeiten Verlag</strong></p>
<p><em>Ganzseitige Anzeige in &quot;Die Zeit&quot;</em></p>
<p>Anfang M&auml;rz 2009 pr&auml;sentierte der Jahreszeiten Verlag seinen Fotografen einen neuen Produktionsvertrag, der eine umfangreiche Rechte&uuml;bertragung beinhaltete.</p>
<p>So soll die Verwendung der Fotos in der gesamten Ganske-Gruppe, zu der u.a. der Jahreszeiten Verlag, die Verlage Hoffmann und Campe sowie Travelhouse Media geh&ouml;ren, ohne weitere Honorarzahlungen m&ouml;glich sein &ndash; quasi eine Flatrate f&uuml;r Fotos &ndash; einmal zahlen, ewig nutzen.</p>
<p>Dar&uuml;ber hinaus sollen die Fotos exklusiv durch den Jahreszeiten Verlag an Dritte weiter verkauft werden &ndash; eine Umgehung der markt&uuml;blichen Entscheidungsfreiheit der Fotografen.</p>
<p>Nach wie vor weigert sich der Verlag mit den Fotografen zu verhandeln. Dabei sind es vor allem auch die Fotografen, die &uuml;ber viele Jahre mit ihren Fotos die Erfolge von Magazinen wie Merian oder den Feinschmecker erst m&ouml;glich gemacht haben &ndash; das soll heute nichts mehr z&auml;hlen.</p>
<p>Die Fotografen haben sich mehrfach offen gezeigt f&uuml;r Kompromisse &ndash; und dies unter Ber&uuml;cksichtigung der wirtschaftlichen Situation beider Seiten. Dies wird vom Jahreszeiten Verlag nicht beachtet. Er ist seit drei Monaten zu keinerlei Verhandlungen bereit.</p>
<p>Inzwischen haben sich &uuml;ber 3.500 Fotografen und Fotoagenturen dem FREELENS-Appell gegen solche Produktionsbedingungen angeschlossen &ndash; darunter die Cr&egrave;me de la Cr&egrave;me des deutschen und internationalen Fotojournalismus.</p>
<p>Die Fotografen und Agenturen fordern, dass sich der Verlag auf eine ergebnisoffene Verhandlung unter Ber&uuml;cksichtigung der wirtschaftlichen Interessen beider Seiten einl&auml;sst.</p>
<p>Mit der heutigen, ganzseitigen Anzeige in der Zeit wollen die Autoren ihrer Forderung nach fairen Vertragsbedingungen Ausdruck verleihen.</p>
<p>Die&nbsp;<a href="http://blog.freelens.com/wp-content/uploads/file/zeitanzeige01.pdf">ANZEIGE</a> (PDF - 350KB)</p>
<p><a name="english09"></a></p>
<p><strong>Photographers and agencies repeat their offer to negotiate with Thomas Ganske and the Jahreszeiten publishing house</strong></p>
<p><em>Full-page advertisement in the magazine Die Zeit</em></p>
<p>Early in March 2009, the Jahreszeiten publishing house offered its photogra-phers a new production agreement, providing for an extensive transfer of rights.</p>
<p>In terms of this agreement, the use of photographs throughout the Ganske Group, which extends to include the Jahreszeiten publishing house, the publishers Hoffmann und Campe as well as Travelhouse Media, is to be possible without any additional fees being payable &ndash; a kind of flat rate for photographs - pay once, use in perpetuity.</p>
<p>In addition, the photographs are to be exclusively marketed by the Jahreszeiten publishing house to third parties &ndash; avoiding the photographers&#8217; customary discretion in the marketplace.</p>
<p>As in the past, the publishing house refuses to negotiate with the photogra-phers. <br />
After all, the photographers in particular are responsible with their photo-graphs for making the successes of such magazines as Merian or Der Feinschmecker possible in the first place in all these years &ndash; doesn&#8217;t that matter any longer today?</p>
<p>On several occasions the photographers have shown that they are ready to make compromises &ndash; taking account of the financial situation of both parties. This has been disregarded by the Jahreszeiten publishing house. For three months now, it has shown no signs whatsoever of being ready to negotiate.</p>
<p>Meanwhile more than 3,500 photographers and photo agencies have joined the FREELENS appeal against such production conditions &ndash; including the cr&egrave;me de la cr&egrave;me of German and international photo journalist community.</p>
<p>The photographers and agencies call upon the publishing house to agree to free and unfettered negotiations, taking account of the financial interests of both parties.</p>
<p>With today&#8217;s full-page advertisement in the magazine Zeit, the authors want to underscore their appeal for fair contractual terms and conditions.</p>
<p>The <a href="http://blog.freelens.com/wp-content/uploads/file/zeitanzeige01.pdf">ADVERTISEMENT</a> (PDF - 350KB) <br />
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>FREELENS überreicht 2.561 Unterschriften an Thomas Ganske</title>
		<link>http://blog.freelens.com/2009/05/freelens-uberreicht-2561-unterschriften-an-thomas-ganske/</link>
		<comments>http://blog.freelens.com/2009/05/freelens-uberreicht-2561-unterschriften-an-thomas-ganske/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 06 May 2009 15:25:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Fischmann</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Jalag]]></category>

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		<description><![CDATA[FREELENS hat gestern an Thomas Ganske, den Eigent&#252;mer des Jahreszeiten Verlages,&#160; die Namen von 2.561 Unterzeichnern des FREELENS Appells &#252;bersandt.
&#160;
Die Unterzeichner wehren sich mit dem Appell gegen Produktionsvertr&#228;ge, wie sie der Jahreszeiten-Verlag f&#252;r seine Magazine wie Feinschmecker, Merian, Petra, F&#252;r Sie etc. durchsetzen will. Insbesondere die Zwangssyndizierung, also den Weiterverkauf der Fotos und die f&#252;r [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>FREELENS hat gestern an Thomas Ganske, den Eigent&uuml;mer des Jahreszeiten Verlages,&nbsp; die Namen von 2.561 Unterzeichnern des FREELENS Appells &uuml;bersandt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Unterzeichner wehren sich mit dem Appell gegen Produktionsvertr&auml;ge, wie sie der Jahreszeiten-Verlag f&uuml;r seine Magazine wie Feinschmecker, Merian, Petra, F&uuml;r Sie etc. durchsetzen will. Insbesondere die Zwangssyndizierung, also den Weiterverkauf der Fotos und die f&uuml;r den Verlag kostenlose Verwendung der Fotos in der ganzen Verlagsgruppe und in weiteren angeschlossenen Unternehmen emp&ouml;ren die Fotografen. Zu Verhandlungen &uuml;ber diese Punkte ist der Verlag nicht bereit.</p>
<p>Aktuell haben sich dem Appell&nbsp; bis heute schon 2.719 Fotografen und andere Medienschaffende angeschlossen - und t&auml;glich werden es mehr.&nbsp; Unter den Unterzeichnern befindet sich Cr&egrave;me de la Cr&egrave;me der deutschen und internationalen Fotografenszene - darunter etliche Fotografen der legend&auml;ren Agentur Magnum, die Vertreter der bedeutenden deutschen Autoren-Agenturen wie laif, Focus, look sowie etliche Foto-Professoren.</p>
<p>Dar&uuml;ber hinaus haben zahlreiche Fotografen ihre Foto-Agenturen angewiesen, Objekten der Ganske-Gruppe keine Archiv-Fotos mehr zu liefern.</p>
<p><a href="http://blog.freelens.com/appell/">Zum Appell</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Totengräber des Fotojournalismus - Presseerklärung von FREELENS e.V.</title>
		<link>http://blog.freelens.com/2009/04/totengraber-des-fotojournalismus-presseerklarung-von-freelens-ev/</link>
		<comments>http://blog.freelens.com/2009/04/totengraber-des-fotojournalismus-presseerklarung-von-freelens-ev/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 15 Apr 2009 13:04:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Fischmann</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Jalag]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.freelens.com/?p=90</guid>
		<description><![CDATA[[read this in english]
Totengr&#228;ber des Fotojournalismus
Fotojournalisten verweigern sich dem Jahreszeiten Verlag
Seit M&#228;rz ist der Jahreszeiten Verlag f&#252;r die Fotobranche ein rotes Tuch. Seitdem legen alle Verlagsobjekte einen neuen Vertrag vor, der nicht nur Fotojournalisten entsetzt. Weil die Vertragsbedingungen ihre Rechte extrem beschneiden und mit gro&#223;er R&#252;cksichtslosigkeit durchgesetzt werden sollen, st&#246;&#223;t die Verlagspolitik auf eine massive [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;"><a target="_self" href="http://blog.freelens.com/2009/04/the-gravediggers-of-photojournalism/">[read this in english]</a></p>
<p style="text-align: left;">Totengr&auml;ber des Fotojournalismus</p>
<p>Fotojournalisten verweigern sich dem Jahreszeiten Verlag</p>
<p>Seit M&auml;rz ist der Jahreszeiten Verlag f&uuml;r die Fotobranche ein rotes Tuch. Seitdem legen alle Verlagsobjekte einen neuen Vertrag vor, der nicht nur Fotojournalisten entsetzt. Weil die Vertragsbedingungen ihre Rechte extrem beschneiden und mit gro&szlig;er R&uuml;cksichtslosigkeit durchgesetzt werden sollen, st&ouml;&szlig;t die Verlagspolitik auf eine massive Protestwelle von Fotografen und Bildagenturen.</p>
<p>Zur Ganske Verlagsgruppe geh&ouml;rt der Jahreszeiten Verlag mit Zeitschriften wie &bdquo;F&uuml;r Sie&ldquo;, &bdquo;Petra&ldquo;, &bdquo;Selber machen&ldquo;, &bdquo;Merian&ldquo;, &bdquo;Der Feinschmecker&ldquo; sowie &bdquo;Architektur und Wohnen&ldquo;. Die Verlagsgruppe tut sich zurzeit besonders damit hervor, die Rechte von Fotografen auszuhebeln. Mit dem vorgelegten Rahmenvertrag f&uuml;r Fotoproduktionen will sich der Verlag au&szlig;ergew&ouml;hnlich umfangreiche Rechte der Fotografen &uuml;bertragen lassen.</p>
<p>Dabei stellt sich Verleger Thomas Ganske als Bewahrer von Urheberrechten dar. So hat er an prominenter Stelle den so genannten Heidelberger Appell unterzeichnet, in dem es hei&szlig;t: &bdquo;Autoren und Verleger lehnen alle Versuche und Praktiken ab, das f&uuml;r Literatur, Kunst und Wissenschaft fundamentale Urheberrecht, das Grundrecht der Freiheit von Forschung und Lehre sowie die Presse- und Publikationsfreiheit zu untergraben.&quot; Ganske setzt sich dabei f&uuml;r die Urheberrechte von Verlegern ein &ndash; die Rechte von Fotografen beschneidet er, wo es nur geht.</p>
<p>So versucht der Jahreszeiten Verlag (kurz Jalag) sich das Eigentumsrecht an dem gelieferten Original-Bildmaterial anzueignen &ndash; und zwar an allen w&auml;hrend eines Auftrages aufgenommenen Fotos. Mit Hilfe von Vertragsklauseln sollen die Fotoschaffenden auch gleich dem gesetzlich verbrieften Bestimmungsrecht &uuml;ber die Verwendung ihrer Fotos entledigt werden. Denn nur noch der Verlag k&ouml;nnte dann ausschlie&szlig;lich &uuml;ber die Nutzung entscheiden.</p>
<p>Im Heidelberger Appell klingt es &ndash; mit Unterst&uuml;tzung von Thomas Ganske &ndash; ganz anders: &bdquo;Es muss auch k&uuml;nftig der Entscheidung von Schriftstellern, K&uuml;nstlern, Wissenschaftlern, kurz: allen Kreativen freigestellt bleiben, ob und wo ihre Werke ver&ouml;ffentlicht werden sollen. Jeder Zwang, jede N&ouml;tigung zur Publikation in einer bestimmten Form ist ebenso inakzeptabel wie die politische Toleranz gegen&uuml;ber Raubkopien, wie sie Google derzeit massenhaft herstellt.&ldquo;</p>
<p>&bdquo;Indem sich die Ganske Verlagsgruppe exklusiv s&auml;mtliche Nutzungsrechte an den Aufnahmen und s&auml;mtliche Verwertungsm&ouml;glichkeiten einr&auml;umen lassen will, entrechtet sie Fotografen in beispielloser Weise&quot;, kommentiert Lutz Fischmann das Vorgehen der Verlagsleitung. Er ist Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer von FREELENS, dem Verband der Fotojournalistinnen und Fotojournalisten, mit &uuml;ber 1800 Mitgliedern. Sollte ein Fotograf den Vertrag unterschreiben, bleibt ihm nichts mehr &ndash; auch nicht die M&ouml;glichkeit seine Arbeiten sp&auml;ter als Archivfotos selbst zu vermarkten. In den Vertragsklauseln wird n&auml;mlich die kostenlose Nutzung der Bilder in allen Print- und Online-Objekten der Verlagsgruppe gesichert. Damit w&auml;ren &uuml;ber Jahre hinweg unz&auml;hlige Ver&ouml;ffentlichungen m&ouml;glich, die nur mit einem kleinen Arbeitshonorar abgegolten werden, das lediglich die einmalige Nutzung abdeckt. &bdquo;Ein Ausverkauf zu Lasten der Fotografen&quot;, wie Lutz Fischmann meint.</p>
<p>Zudem verbindet der Verlag mit seinen Auftr&auml;gen eine Zwangssyndizierung &ndash; beh&auml;lt sich also die ausschlie&szlig;liche weitere Vermarktung vor. Bei den heutigen Honoraren geh&ouml;rt die Archivverwertung wesentlich zur Existenzgrundlage von Fotojournalisten. Diese Zweitvermarktung haben die meisten Fotografen seit langem in die H&auml;nde von Bildagenturen gegeben, an die sie vertraglich gebunden sind.</p>
<p>Es geht aber nicht allein um die Honorierung fotografischer Arbeit, sondern um die Demontage der Fotografenrechte, die auch andere Medienunternehmen Schritt f&uuml;r Schritt vorantreiben wollen. &bdquo;Mit seiner Vorreiterrolle macht der Jahreszeiten Verlag sich zum Totengr&auml;ber des Fotojournalismus&quot; sagt der FREELENS Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer, &bdquo;Dieser Rahmenvertrag stellt alles auf den Kopf, was bisher die Basis der Zusammenarbeit zwischen Fotografen und Verlagen war.&ldquo; Seine Bedingungen will der Verlag offensichtlich mit aller H&auml;rte durchsetzen. Fotojournalisten berichten, dass ihnen bei Fotoauftr&auml;gen keine Alternative gelassen wurde. Wir besch&auml;ftigen nur noch Fotografen zu diesen Konditionen &ndash; Vertrags&auml;nderungen ausgeschlossen, hie&szlig; es. &Uuml;bersetzt: friss oder stirb.</p>
<p>Dass die Ganske Verlagsgruppe Fotojournalisten ein Diktat auferlegen will &ndash; begleitet von nicht zu &uuml;berh&ouml;renden Drohungen &ndash; st&ouml;&szlig;t auf eine massive Ablehnungswelle. Hunderte Fotografen haben die Vertragsbedingungen bereits abgelehnt und verweigern ihre weitere Mitarbeit &ndash; eine Phalanx, die sich wie das Who ist Who des Fotojournalismus liest. Etliche Fotografen haben au&szlig;erdem ihre Bildagenturen angewiesen, die Verlagsgruppe von der Verwendung ihrer Archivfotos derzeit auszuschlie&szlig;en.</p>
<p>&bdquo;Alle Fotografen und Bildagenturen, die dem Jahreszeiten Verlag eindeutig signalisieren wollen, dass derartige Vertragsbedingungen nicht akzeptabel sind, k&ouml;nnen sich unserer Initiative anschlie&szlig;en&quot;, lautet die Botschaft des FREELENS Vorstandes an die gesamte Bildbranche.</p>
<p>Bisher reagiert die Gesch&auml;ftsleitung auf den Protest mit Allgemeinpl&auml;tzen. Auf ein Schreiben von FREELENS antwortet Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Thomas Ganske: &bdquo;Ich w&uuml;nsche mir f&uuml;r die Zukunft eine konstruktive Zusammenarbeit. Wir werden unsererseits alles daf&uuml;r tun, dass die hochwertigen Zeitschriften aus unserem Hause weiter erscheinen k&ouml;nnen.&quot; Ob sie dann auch hochwertige Fotos enthalten, ist die Frage.</p>
<p>&bdquo;Konstruktive Zusammenarbeit kann nicht mit einseitigem Diktat funktionieren. Hoffentlich setzt sich diese Erkenntnis auch bei der Verlagsleitung durch &ndash; wir jedenfalls sind f&uuml;r Verhandlungen offen&quot;, sagt Lutz Fischmann. Ob sich der Jahreszeiten Verlag wieder als &bdquo;attraktive Plattform f&uuml;r die gesch&auml;tzte Arbeit ihrer Mitglieder&quot; pr&auml;sentieren kann, wie es Thomas Ganske gegen&uuml;ber FREELENS darstellt, ist unklar &ndash; derzeit hat er seine Attraktivit&auml;t verloren.</p>
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		<title>The gravediggers of photojournalism</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Apr 2009 06:00:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin_2</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[english]]></category>

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		<description><![CDATA[[auf deutsch lesen]
Photojournalists refuse to cooperate with Jahreszeiten publishing house.
Since March, the Jahreszeiten publishing house has been like a red rag to a bull for photojournalists. All divisions of the publishing house have since submitted a new agreement that not only photojournalists find appalling. Because the contractual terms and conditions represent an extreme restriction of [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;"><a target="_self" href="http://blog.freelens.com/2009/04/totengraber-des-fotojournalismus-presseerklarung-von-freelens-ev/">[auf deutsch lesen]</a></p>
<p>Photojournalists refuse to cooperate with Jahreszeiten publishing house.</p>
<p>Since March, the Jahreszeiten publishing house has been like a red rag to a bull for photojournalists. All divisions of the publishing house have since submitted a new agreement that not only photojournalists find appalling. Because the contractual terms and conditions represent an extreme restriction of their rights and are to be ruthlessly imposed, the policy of the publishing house has met with a massive wave of protest from photographers and photo agencies.</p>
<p>The Ganske publishing group includes the Jahreszeiten publishing house, featuring magazines such as&nbsp; &quot;F&uuml;r Sie&quot;, &quot;Petra&quot;, &quot;Selber machen&quot;, &quot;Merian&quot;, &quot;Der Feinschmecker&quot; as well as &quot;Architektur und Wohnen&quot;. At present, the publishing group appears to be focusing in particular on depriving photographers of their rights. By means of the general agreement presented for photo productions, the publishing house wants to have exceptionally extensive rights of photographers transferred to it,<br />
even though publisher Thomas Ganske professes to be a protector or champion of intellectual property rights. For instance, he was a prominent signatory of the so-called Heidelberg Appeal, according to which: &quot;Authors and publishers reject all attempts and practices to undermine the fundamental intellectual property rights to literature, art and science, the fundamental right to freedom of research and teaching as well as freedom of the press and publication.&quot; In the process, Ganske commits himself to the intellectual property rights of publishers - while curtailing those of photographers wherever he can.</p>
<p>For instance, the Jahreszeiten publishing house (or &quot;Jalag&quot;) is trying to acquire ownership rights to the original photographic material supplied, namely of all photographs taken in the course of an assignment. With the aid of contractual clauses, photographers are simultaneously to be deprived of their right to dispose of their photographs as they wish, a right enshrined in legislation. The aim is to allow only the publishing house to determine the use of such photographic material.</p>
<p>The wording of the Heidelberg Appeal - supported by Thomas Ganske - is completely different, however: &quot;It must be left up to the authors, artists, scientists - in short: all creative individuals - to decide whether and where their works are published in future. Any compulsion, any force to publish something in a certain form is just as unacceptable as political tolerance vis-&agrave;-vis pirated copies of the kind being massively produced by Google at present.&quot;</p>
<p>&quot;By wanting to have all copyrights and similar rights of use to photographs, the Ganske publishing group is depriving photographers of their rights in an unprecedented fashion&quot; says Lutz Fischmann in commenting on the approach being adopted by the management of the publishing house. He is the general manager of FREELENS, the association of photojournalists comprising more than 1800 members. Should photographers sign the agreement, they will be left with absolutely nothing - not even the possibility of marketing their works later in the form of archive photographs.&nbsp; This is because the contractual clauses are intended to secure free-of-charge use in all print and online objects of the publishing house. This would make untold publications possible for many years, in return for only a modest work fee that merely covers single, non-recurring use. &quot;This is a sell-out at the expense of the photographers,&quot; says Lutz Fischmann.</p>
<p>Moreover, the publishing house demands compulsory syndication in placing its orders - in other words, it reserves the exclusive right to further marketing. As part of today&#8217;s fees, the use of archive material accounts for a substantial share of the basis of photojournalists&#8217; livelihood.&nbsp; Most photographers placed this secondary marketing option into the hands of photo agencies (to which they are contractually bound) a long time ago.</p>
<p>However, the main issue here is not only payment for photographic work, but photographers being deprived of their rights, a process that other media organisations also want to implement step by step. &quot;With its pioneering role, the Jahreszeiten publishing house is making itself the gravedigger of photojournalism&quot; says the general manager of FREELENS. &quot;This general agreement turns everything upside down that used to be the basis for cooperation between photographers and publishing houses in the past.&quot; The publishing house evidently plans to push through its terms and conditions with all its might. Photojournalists report that they were left no alternative when it came to photographic assignments. &#8216;We appoint photographers only on these terms - and contractual amendments are ruled out,&#8217; as reported.</p>
<p>In other words: there is absolutely no other option.</p>
<p>The fact that the Ganske group of publishers wants to dictate terms and conditions to photographers, attended by unmistakable threats - is meeting with a massive wave of rejection. Hundreds of photographers have already refused to accept the contractual terms and conditions and to cooperate with the publishers - a long list that reads like the &quot;Who is Who&quot; in the world of photojournalism. Moreover, quite a few photographers have instructed their photo agencies to prohibit the publishing group to use their archive photographs at present.</p>
<p>&quot;All photographers and photo agencies who want to give the Jahreszeiten publishing house a clear indication that contractual terms and conditions of this kind are unacceptable are welcome to join our initiative&quot;, runs the message of the FREELENS manager to the entire photography business.</p>
<p>So far, the management has responded to the protest with platitudes. In reply to a letter from FREELENS, general manager Thomas Ganske wrote: &quot;I look forward to constructive cooperation in future. We on our part will do everything we can to ensure that the top-quality magazines can continue to be released by our publishing house.&quot; The question is whether they will still contain top-quality photographic material, however.</p>
<p>&quot;Constructive collaboration cannot work by unilateral decree. We hope the management of the publishing house will also realise this - we, at any rate, are open to negotiations,&quot; says Lutz Fischmann. Whether the Jahreszeiten publishing house will be able to continue presenting itself as an &quot;attractive platform for the esteemed work of its members&quot;, as Thomas Ganske writes to FREELENS, is unclear &ndash; at present it certainly has lost its attractiveness.</p>
<p>FREELENS was established in 1995 by 128 photo journalists to rectify the progressively worsening conditions under which they were forced to work. Today, the professional association has over 1,850 members, making it the largest group of photo journalists in Germany.</p>
<p>FREELENs e.V.</p>
<p>Steinhoeft 5, 20459 Hamburg, Germany, phone +49-40-300664-0, Fax +49-40-300664-20, <a href="javascript:location.href='mailto:'+String.fromCharCode(112,111,115,116,64,102,114,101,101,108,101,110,115,46,99,111,109)+'?'">post@freelens.com</a>, <a target="_blank" href="http://www.freelens.com">www.freelens.com</a></p>
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		<title>Schlechte Jahreszeiten</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Apr 2009 12:19:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manfred Scharnberg</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Jalag]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Jahreszeiten Verlag hat zahlreiche Fotojournalisten gegen sich aufgebracht. Das zur Ganske Verlagsgruppe geh&#246;rende Unternehmen publiziert Zeitschriften wie &#8222;F&#252;r Sie&#8220;, &#8222;Petra&#8220;, &#8222;Selber machen&#8220;, &#8222;Merian&#8220;, &#8222;Der Feinschmecker&#8220; sowie &#8222;Architektur und Wohnen&#8220;.
Seit M&#228;rz geben die Redaktionen Rahmenvertr&#228;ge f&#252;r Fotoproduktionen heraus, die auf massiven Widerstand sto&#223;en. Aber der Jahreszeiten Verlag l&#228;sst den Fotojournalisten, die f&#252;r ihn arbeiten wollen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Jahreszeiten Verlag hat zahlreiche Fotojournalisten gegen sich aufgebracht. Das zur Ganske Verlagsgruppe geh&ouml;rende Unternehmen publiziert Zeitschriften wie &bdquo;F&uuml;r Sie&ldquo;, &bdquo;Petra&ldquo;, &bdquo;Selber machen&ldquo;, &bdquo;Merian&ldquo;, &bdquo;Der Feinschmecker&ldquo; sowie &bdquo;Architektur und Wohnen&ldquo;.</p>
<p>Seit M&auml;rz geben die Redaktionen Rahmenvertr&auml;ge f&uuml;r Fotoproduktionen heraus, die auf massiven Widerstand sto&szlig;en. Aber der Jahreszeiten Verlag l&auml;sst den Fotojournalisten, die f&uuml;r ihn arbeiten wollen, keine Wahl. Per Zwangssyndizierung sollen sie nahezu alle Rechte abgeben, und s&auml;mtliche w&auml;hrend des Auftrages erstellten Fotos dem Verlag &uuml;berlassen. Dabei wird nicht lange gefackelt und gefragt &ndash; wer nicht akzeptiert, ist seinen Auftraggeber los.</p>
<p>Urheber, die den neuen Vertrag unterschreiben, geben ihr Recht der Selbstbestimmung &uuml;ber die eigenen Werke ab. Gegen die Entrechtung und den Ausverkauf ihres geistigen Eigentums haben sich bereits hunderte von Fotojournalisten gewehrt und dem Jahreszeiten Verlag die Zusammenarbeit versagt.</p>
<p><strong>Weitere Informationen gibt es im n&auml;chsten Artikel</strong></p>
<p><strong><a href="http://blog.freelens.com/appell/" target="_self">Zum Appell und zur Unterschriftenliste</a><br />
</strong></p>
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		<title>Ein unmoralisches Angebot</title>
		<link>http://blog.freelens.com/2009/04/ein-unmoralisches-angebot/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Apr 2009 12:15:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin_2</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Jalag]]></category>

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		<description><![CDATA[Man sagt, dass Thomas Ganske seiner Leidenschaft f&#252;r Ferraris eher diskret fr&#246;nt.&#160; Der Gesch&#228;ftsf&#252;hrer der Ganske Verlagsgruppe scheint der Prototyp des ehrbaren Kaufmanns zu sein, unpr&#228;tenti&#246;s, kontaktfreudig &#8211; aber medienscheu.
F&#252;r einen Verleger verst&#228;ndlich, ist Thomas Ganske besorgt um die Wahrung der Urheberrechte. So hat er an prominenter Stelle den so genannten Heidelberger Appell unterzeichnet, in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man sagt, dass Thomas Ganske seiner Leidenschaft f&uuml;r Ferraris eher diskret fr&ouml;nt.&nbsp; Der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Ganske Verlagsgruppe scheint der Prototyp des ehrbaren Kaufmanns zu sein, unpr&auml;tenti&ouml;s, kontaktfreudig &ndash; aber medienscheu.</p>
<p>F&uuml;r einen Verleger verst&auml;ndlich, ist Thomas Ganske besorgt um die Wahrung der Urheberrechte. So hat er an prominenter Stelle den so genannten Heidelberger Appell unterzeichnet, in dem es hei&szlig;t: &bdquo;Autoren und Verleger lehnen alle Versuche und Praktiken ab, das f&uuml;r Literatur, Kunst und Wissenschaft fundamentale Urheberrecht, das Grundrecht der Freiheit von Forschung und Lehre sowie die Presse- und Publikationsfreiheit zu untergraben. Es muss auch k&uuml;nftig der Entscheidung von Schriftstellern, K&uuml;nstlern, Wissenschaftlern, kurz: allen Kreativen freigestellt bleiben, ob und wo ihre Werke ver&ouml;ffentlicht werden sollen. Jeder Zwang, jede N&ouml;tigung zur Publikation in einer bestimmten Form ist ebenso inakzeptabel wie die politische Toleranz gegen&uuml;ber Raubkopien, wie sie Google derzeit massenhaft herstellt.&ldquo;</p>
<p>Dass sich Medienleute wie Ganske dagegen wenden, ist gut. Denn das Urheberrecht wird in einer digitalen Welt von allen Seiten bedroht.</p>
<p>Allerdings auch von Thomas Ganske.</p>
<p>In Thomas Ganskes Pers&ouml;nlichkeit scheinen zwei Seelen zu schlummern: die des Publizisten und die des Unternehmers. Als Publizist setzt er sich f&uuml;r das Urheberrecht ein, aber als Unternehmer versucht er Urhebern m&ouml;glichst viele ihrer Rechte abzutrutzen.</p>
<p>Ein Teil der Ganske Verlagsgruppe, der Hamburger Jahreszeiten Verlag, tut sich zurzeit besonders damit hervor, Fotografen ihrer M&ouml;glichkeiten zu berauben. Der Verlag, der Zeitschriften wie &bdquo;F&uuml;r Sie&ldquo;, &bdquo;Petra&ldquo;, &bdquo;Selber machen&ldquo;, &bdquo;Merian&ldquo;, &bdquo;Der Feinschmecker&ldquo; sowie &bdquo;Architektur und Wohnen&ldquo; publiziert, l&ouml;ste mit neuen Rahmenvertr&auml;gen eine Protestwelle unter Fotografen und Bildagenturen aus. Diese Regelungen unterscheiden sich von den bisherigen drastisch.</p>
<p>FREELENS, der Verband der Fotojournalistinnen und Fotojournalisten, mit &uuml;ber 1800 Mitgliedern, pr&uuml;fte den Vertrag und kritisiert in einem Schreiben gegen&uuml;ber Thomas Ganske, Vorstand der Ganske-Gruppe, im Wesentlichen drei Punkte.</p>
<p><strong>Autorenrechte kontra Bilderflut</strong></p>
<p>Zuk&uuml;nftig sollen alle aufgenommen Fotos den Redaktionen geliefert werden. Wer ein wenig von der Materie versteht, ist verwundert: Dieser Passus wird den Fotoredakteuren unerfreuliche Bilderfluten bescheren: Dank der Digitalisierung der Fotografie ist die Anzahl der Ausl&ouml;sungen sprunghaft angestiegen. Bei mehrt&auml;gigen Reportagen entstehen schnell tausende von Bildern.</p>
<p>Ein Problem, das der Verlag zu l&ouml;sen hat &ndash; der Fotojournalist dagegen soll in seinen Autorenrechten massiv beschnitten werden, denn er ist Autor seiner Fotoreportage. Er w&auml;hlt die Bilder aus, die er als ma&szlig;geblich f&uuml;r den Inhalt seiner Reportage h&auml;lt. Dieser Auswahlprozess ist Teil des journalistischen Handelns, &auml;hnlich wichtig, wie das Fotografieren selbst. Der Fotojournalist hat einen Anspruch darauf, sein Werk in der von ihm geschaffenen und gestalteten Form zu pr&auml;sentieren &ndash; wie es auch der Heidelberger Appell fordert.</p>
<p>Bei Textjournalisten ist dies selbstverst&auml;ndlich. Sie machen sich bei der Recherche viele Notizen und aus der Essenz dieser Notizen entsteht die Geschichte. Niemals w&uuml;rde eine Redaktion die Notizen von einem Wortjournalisten einsehen wollen. Oder fordert man demn&auml;chst auch von Autoren jeden missratenen Satz?</p>
<p><strong>Nach der Entm&uuml;ndigung kommt die Enteignung</strong></p>
<p>In Zukunft will der Jahreszeiten Verlag sehr weitgehende Nutzungsrechte exklusiv erwerben und diese auch an Dritte weitergeben k&ouml;nnen. So sollen die Bilder nicht nur vom auftraggebenden Magazin, sondern auch von s&auml;mtlichen Objekten der Ganske Verlagsgruppe, ohne weitere Honorierung genutzt werden. Hier galt bislang grunds&auml;tzlich: Bei einer Nutzung durch Dritte, auch innerhalb des Verlages, erfolgt eine erneute Honorierung.</p>
<p>Die Exklusivit&auml;t - also das Recht des Verlages, die Bilder alleinig zu nutzen - war in aller Regel zeitlich begrenzt, zum Beispiel f&uuml;r ein halbes Jahr. Danach konnte der Fotojournalist die Bilder anderweitig verwerten, also an andere Medien verkaufen, in der Regel &uuml;ber eine Bildagentur. Ein wichtiger Teil der Existenzsicherung von Fotografen.</p>
<p><strong>Einschr&auml;nkung der Marktchancen</strong></p>
<p>Fotojournalisten haben also per Vertrag keine M&ouml;glichkeit mehr, ihre Bilder selbst oder &uuml;ber ihre Bildagentur zu vermarkten. Sie werden gezwungen diese exklusiv in die H&auml;nde der Syndication, also der In-House Bildagentur des Verlages, zu geben. Der Begriff &quot;Zwangs-Syndication&quot; macht unter den Betroffenen die Runde. F&uuml;r Bildverk&auml;ufe sollen Fotojournalisten 50 Prozent der Netto-Erl&ouml;se erhalten, die der Syndication zuflie&szlig;en. V&ouml;llig unklar bleibt, wie sich diese Netto-Erl&ouml;se &uuml;berhaupt errechnen. Rechenkunstst&uuml;cke zu Lasten der Fotografen sind dabei vorprogrammiert.</p>
<p>Hart w&uuml;rde die Fotojournalisten auch treffen, dass sie mit der Unterschrift unter den Vertrag auf das Recht verzichten m&uuml;ssen, dar&uuml;ber zu bestimmen, wo ihre Bilder ver&ouml;ffentlicht werden und wo nicht. Auch dieses Recht fordert der Heidelberger Appell f&uuml;r alle Autoren ein.</p>
<p>Sollte sich so eine Regelung in Verlagskreisen durchsetzen, werden die Fotoagenturen einer wichtigen Quelle f&uuml;r Bildmaterial beraubt, was sicher f&uuml;r viele das wirtschaftliche Aus bedeuten wird. Damit schadet sich die Verlagsgruppe selbst, denn auch sie ist auf ein m&ouml;glichst breites Angebot guter Archivfotos angewiesen. Viele Fotojournalisten glauben nicht daran, dass die Syndication des Verlages &auml;hnliche Ertr&auml;ge abwirft, wie der Vertrieb ihrer Bildagenturen, mit denen sie vertraglich verbunden sind. Weil Magazine nur sehr ungern Bilder drucken, die mit dem Urhebervermerk ihres Konkurrenten versehen sind, sind die Marktchancen von Verlagsagenturen deutlich eingeschr&auml;nkt. Honorare durch Weiterverk&auml;ufe sinken, und damit geht ein wichtiger Bestanteil des Einkommens von Fotojournalisten fl&ouml;ten.</p>
<p><strong>Die Aufk&uuml;ndigung einer Partnerschaft</strong></p>
<p>Die bisherigen Gepflogenheiten zwischen Fotojournalisten und Magazinen sollen mit den neuen Vertragsklauseln auf den Kopf gestellt werden. W&auml;hrend sich der Verlag allein vom Gedanken der Wirtschaftlichkeit, vom Streben nach Gewinn leiten l&auml;sst, wird auf die Existenz von Fotojournalisten und Bildagenturen, ihre wichtige Funktion f&uuml;r Gesellschaft und Kultur, keine R&uuml;cksicht genommen. Mit Verantwortungsbewusstsein &ndash; nicht nur f&uuml;r das eigene Unternehmen &ndash; hat das wenig zu tun. Auch der Begriff &bdquo;Gesch&auml;ftspartner&ldquo; hat seinen Sinn verloren.</p>
<p>Gegen das Diktat des Vertrages formiert sich einen breite Allianz von Fotojournalisten und Bildagenturen. Sie wollen den Vertrag nicht akzeptieren. Innerhalb k&uuml;rzester Zeit haben sich mehr als 300 Fotojournalisten in eine Liste eingetragen, die sich wie das Who is Who des Fotojournalismus liest. Sie machen damit deutlich, dass Sie auf dieser Grundlage nicht zu einer Zusammenarbeit mit dem Jahreszeitenverlag bereit sind.</p>
<p>F&uuml;r den Jahreszeiten Verlag stellt sich damit die Frage, was ein Vertrag wert ist, f&uuml;r den der &uuml;berwiegende Teil der Fotojournalisten nicht als Vertragspartner zur Verf&uuml;gung steht. Gerade so hochwertige Magazine wie Merian, das seit 1948 monatlich erscheint, leben von den hervorragenden kreativen Arbeiten der Fotojournalisten, die f&uuml;r sie rund um den Globus reisen.</p>
<p><strong>Der Ruin der journalistischen Freiheit</strong></p>
<p>Thomas Ganske antwortete auf ein FREELENS-Schreiben lediglich mit Allgemeinpl&auml;tzen. Lapidar hei&szlig;t es: &bdquo;Ich w&uuml;nsche mir f&uuml;r die Zukunft eine konstruktive Zusammenarbeit. Wir werden unsererseits alles daf&uuml;r tun, dass die hochwertigen Zeitschriften aus unserem Hause weiter erscheinen k&ouml;nnen.&quot; Ein frommer Wunsch, denn es ist die Frage erlaubt, wie es in Zukunft um die optische Qualit&auml;t steht.</p>
<p>Es muss Magazinen mit hohem Anspruch an die eigene Bildsprache doch darum gehen, mit den besten Fotojournalisten zu arbeiten &ndash; und nicht mit denen, die zu jedweden Bedingungen bereit sind Ihre Reportagen zu liefern. Es muss doch darum gehen, den Fotojournalisten Ihre Freiheit zu erhalten, weil eben dieses freie unabh&auml;ngige Denken diese Menschen dazu bef&auml;higt, kreative Akzente zu setzen.</p>
<p>Ein Fotojournalist ist tagt&auml;glich darauf angewiesen, das Vertrauen der Menschen, die er fotografiert, zu gewinnen. Wie soll er f&uuml;r einen Verlag arbeiten, f&uuml;r den Vertrauen ein Fremdwort ist?</p>
<p><strong><a target="_self" href="http://blog.freelens.com/appell/">Zum Appell und zur Unterschriftenliste</a></strong></p>
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